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Ab 1. April: Das neue Tankstellen-Gesetz gilt — so tankst du jetzt richtig

Am 1. April 2026 tritt das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz (KPAnG) in Kraft. Tankstellen dürfen ihre Preise ab dann nur noch einmal täglich erhöhen — um 12:00 Uhr mittags. Preissenkungen bleiben jederzeit erlaubt. Was das konkret für deinen Tankrhythmus bedeutet, wann du am besten tankst — und wie benzin.jetzt dir ab jetzt noch gezielter hilft.

Was sich ab dem 1. April ändert

Der Bundestag hat am 26. März 2026 das Kraftstoffmaßnahmenpaket beschlossen, der Bundesrat hat am 27. März zugestimmt. Kern des Gesetzes: Tankstellen dürfen Preise für sämtliche Otto- und Dieselkraftstoffe nur noch einmal pro Tag um 12:00 Uhr anheben. Preissenkungen bleiben beliebig oft möglich.

Das Gesetz orientiert sich am österreichischen Modell, das dort seit 2011 gilt. Hintergrund sind die seit Wochen stark gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Straße von Hormus, die den Ölpreis um rund 30 Prozent in die Höhe getrieben haben.

Bisher änderten Tankstellen ihre Preise im Schnitt 20 Mal am Tag, in der Spitze sogar bis zu 50 Mal. Das machte Preisvergleiche praktisch unmöglich. Damit ist jetzt Schluss. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro. Die Regelung gilt zunächst befristet und wird nach einem Jahr evaluiert.

Der neue Tagesablauf an der Zapfsäule

Mit der neuen Regel verändert sich der Preisrhythmus an deutschen Tankstellen grundlegend. Hier der Fahrplan:

Kurz vor 12 Uhr ist voraussichtlich der günstigste Zeitpunkt. Die Preise haben dann seit Mitternacht nur sinken können und stehen auf ihrem Tagestief.

Direkt nach 12 Uhr ist dagegen der teuerste Moment — hier schlägt die tägliche Erhöhung zu.

Nachmittag und Abend können eine Alternative sein: Einige Tankstellen werden die Preise im Wettbewerb wieder senken. Aber Vorsicht — das muss nicht passieren.

Achtung am Vorabend: Es ist möglich, dass Tankstellen kurz vor Mitternacht nochmal die Preise hochsetzen, um einen Puffer für den nächsten Vormittag einzubauen. Beobachte die ersten Tage genau.

Was das Gesetz nicht löst

Wichtig ist: Das Gesetz begrenzt nur das Wann, nicht das Wieviel. Es ist kein Preisdeckel und keine Garantie für günstigeren Sprit. Der ADAC warnt, dass die Konzerne sich bei der 12-Uhr-Erhöhung einen Preispuffer einbauen könnten — und dass Ölpreissenkungen möglicherweise verzögert weitergegeben werden.

Auch der Auto Club Europa (ACE) mahnt: Kurzfristig könnten sogar Mitnahmeeffekte entstehen, wenn Konzerne die einzige Erhöhungsmöglichkeit pro Tag maximal ausnutzen.

Preisvergleiche bleiben also unverzichtbar.

Warum benzin.jetzt jetzt noch wichtiger wird

benzin.jetzt wurde genau für diese Situation gebaut. Unsere 12-Uhr-Vergleichsansicht zeigt dir auf einen Blick, welche Tankstellen in deiner Nähe am günstigsten sind — basierend auf Echtzeitdaten von über 14.000 deutschen Tankstellen.

Ab dem 1. April zeigen wir keine simulierten Daten mehr, sondern die echten Preise nach der neuen Gesetzeslage. Der Preisvergleich wird damit verlässlicher als je zuvor.

Konkret hilft dir benzin.jetzt dabei:

  • Vor 12 Uhr: Sieh in Echtzeit, welche Tankstellen in deiner Nähe gerade am günstigsten sind — und tank noch schnell, bevor die 12-Uhr-Erhöhung kommt.
  • Nach 12 Uhr: Beobachte, welche Tankstellen als erste wieder senken.
  • Über den Tag: Verfolge live, wie sich die Preise unter der neuen Regel entwickeln.

Die neue 12-Uhr-Regel macht den Markt lesbarer — aber nur, wenn du die Preise auch vergleichst. Genau dafür ist benzin.jetzt da.

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Quellenhinweis: Die Daten stammen von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt. Journalisten und Redaktionen können alle Daten unter Quellenangabe „benzin.jetzt" frei verwenden. Kontakt: oliver@benzin.jetzt